Die Elastizität einer Matratze ist ein Parameter, der den Komfort und die Fähigkeit der Oberfläche, sich dem Körper anzupassen, beeinflusst. Es gibt zwei Arten von Elastizität: Oberflächen- und Punktelastizität. Obwohl die Elastizität unter anderem von der obersten Schicht der Matratze abhängt, werden wir uns heute hauptsächlich auf den Kern konzentrieren. Die Art der Elastizität hängt von der Art der Matratze ab.

Flexibilität der Matratze und der Art des Kerns


Es gibt verschiedene Arten von Federkernmatratzen, die wir in folgende Kategorien unterteilt haben:
Zu den Matratzen mit Punktelastizität gehören alle Schaumstoffmatratzen sowie Taschen- und Mehrfachtaschenmatratzen. Die Flächenelastizität wird durch Bonellfederkernmatratzen gewährleistet. Was ist der Unterschied zwischen der einen und der anderen Art von Elastizität?

Die Basis einer Schaumstoffmatratze, d. h. ihr Kern, besteht aus T25-Polyurethanschaum. Seine wichtigsten Eigenschaften sind neben der Punktelastizität die antibakteriellen, antiallergischen und pilzhemmenden Eigenschaften. Schaumstoffmatratzen sind hygienisch, speichern keine Feuchtigkeit und entwickeln keine gesundheitsschädlichen Krankheitserreger. Schaumstoffmatratzen stützen den Körper über ihre gesamte Länge, sind leicht, luftig und wendbar. Wir empfehlen sie jedoch hauptsächlich für Kinder und leichte Personen mit einem Gewicht von maximal 60 kg. Sie nutzen sich daher nicht so schnell ab. Bei Schaumstoffmodellen gibt es zusätzliche Schichten, um der Oberfläche die richtige Festigkeit zu verleihen. Schaumstoffmatratzen und andere Matratzen gibt es in vier Härtegraden. Es gibt weiche Matratzen, mittelfeste Matratzen, feste Matratzen und sehr feste Matratzen. Einige der angebotenen Matratzen haben Schichten aus hochelastischem HR-Schaum, viskoelastischem Memory-Schaum oder Formschaum. Jede von ihnen garantiert Punktflexibilität, stützt die Wirbelsäule hervorragend, fördert die Blutzirkulation und entspannt die Muskulatur.

Modelle mit einem Kern aus sanduhrförmigen Federn sind Bonellmatratzen. Die Federn sind fest und durch einen starren Draht in einem Gittermuster verbunden. Sie wirken in gegenseitiger Abhängigkeit aufeinander ein. Wenn ein Gewicht auf sie einwirkt, wird es gleichmäßig verteilt. Daher kommt es zu einem Welleneffekt auf der Matratze, d. h. wenn zwei unterschiedlich schwere Personen darauf schlafen, sinkt die schwerere stärker ein und die leichtere rollt sich darauf zu. Aus diesem Grund empfehlen wir diese Matratzenart nicht für Paare. Bonell-Matratzen zeichnen sich durch ihre Oberflächenelastizität aus; sie wirken auf der gesamten Fläche. Sie sind langlebig und eignen sich gut für die Nutzung durch einen Single.

Taschenmatratzen haben einen Kern aus zylindrischen Federn, die in Stofftaschen untergebracht sind. Die Taschen sind auf einer Seite zusammengenäht und auf der anderen Seite verklebt. Dies ist die einzige Form der Verbindung zwischen den Federn, so dass sie unabhängig voneinander arbeiten und die Matratze punktelastisch ist. Was bedeutet das? Die Matratze gibt nur an der Stelle nach, an der Druck ausgeübt wird. Die Punktelastizität ermöglicht es der Oberfläche, sich an strategische Körperteile wie Hüfte, Schulter und Kopf anzupassen. Außerdem bietet sie komfortable Bedingungen für die Regeneration der Wirbelsäule. Vor allem, wenn die Rohstoffe für die äußeren Schichten entsprechend ausgewählt werden. Taschenmatratzen sind resistent gegen hohe Gewichte. Unter ihnen unterscheiden wir die innere Einteilung in:
  • Taschenmatratzen (die Anzahl der Federn beträgt 262 Stück/m2)
  • Multitaschenmatratzen (die Anzahl der Federn beträgt 510 Stück/m2)
Taschenmatratzen werden je nach der Höhe der Federn in Standard, Mini und Max Plus unterteilt. Ihre Standardhöhe beträgt 12 cm, die Mini-Version ist um die Hälfte niedriger und hat nur 6 cm, während die Max-Plus-Version sogar 17 cm hoch ist.

Besonders hervorzuheben sind die 100% Latexmatratzen mit einem 16 cm hohen Latexschaumkern. Sie zeichnen sich durch hervorragende Atmungsaktivität aus, der Schaum hat eine Blasenstruktur. Zahlreiche Mikrolöcher sorgen für eine optimale Belüftung der Matratze. So kann sich keine Feuchtigkeit stauen und Bakterien, Schimmel und Pilze können sich nicht vermehren. Als Schaumstoffmatratze zeichnet sie sich durch ihre Punktelastizität aus. Gleichzeitig ist sie sehr widerstandsfähig und hält auch schweren Gewichten stand. Selbst schwere Menschen können sie verwenden, da sie sich nicht setzt und schnell wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Sie bietet eine gute Unterstützung für die Wirbelsäule.

Oberflächen- oder Punktelastizität bei einer Matratze - was ist zu wählen?

Punktelastizität findet sich in den meisten Matratzen auf dem Markt. Das ist angesichts der zahlreichen Eigenschaften und des Komforts, den sie bietet, nicht verwunderlich. Bewegungsdämpfung, hervorragende Körperunterstützung und Langlebigkeit sprechen für Matratzen mit Punktelastizität. Günstigere Bonell-Varianten mit Flächenelastizität sind ebenso langlebig und strapazierfähig, können aber anfangs etwas laut sein. Ein weiterer Nachteil von Bonellmatratzen ist der Welleneffekt, der das Schlafen zu zweit auf dieser Matratzenart unangenehm macht. Die endgültige Wahl der Matratze sollte jedoch von Ihrem persönlichen Geschmack, Ihrem Gewicht, davon, ob Sie allein oder zu zweit schlafen, und von Ihren Erwartungen abhängen.

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